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    Herren 1 – 7. Runde
    Herren 1 – 7. Runde

    Virtus Wohlen – Legion Wasserschloss II 3:8 (1:3; 1:3; 1:2)

    „Wer sie vorne nicht macht… – Chancenwucher und Doppel-Blackout führen zur unnötigen Niederlage“

    Zum Vorrundenabschluss wollte Virtus Wohlen nach zwei Niederlagen endlich wieder positive Schlagzeilen schreiben – doch am Ende schrieb vor allem Legion Wasserschloss II fleissig ins Scoreblatt. Trotz klarem Chancenplus und viel Einsatz resultierte ein bitteres 3:8, das sich irgendwo zwischen «vermeidbar» und «Autsch» einordnen lässt.

    Matchvorgaben ohne Coach Kuhn – und prompt fail

    Walti durfte zum dritten Mal in dieser Saison zwischen die Pfosten, während Coach Kuhn auslandsbedingt fehlte. Zudem bestritt Joel Bouilloux sein Abschiedsspiel, bevor seine Doppellizenz ausläuft – Merci vielmal für deinen Effort und die Punkte, Joel!
    Der Start war eigentlich verheissungsvoll: Wohlen kombinierte, erspielte sich Chancen – und liess diese dann liegen. Legion hingegen verwertete den ersten gefährlichen Abschluss gleich zum 0:1. Klassiker.
    Immerhin glich Fabian Schädeli nach fünf Minuten – auf Pass des scheidenden Bouilloux – aus. Doch statt Ruhe reinzubringen, kassierte Virtus innerhalb von 23 Sekunden einen Doppelschlag. Spoiler: Es sollte nicht der letzte bleiben. Mit 1:3 ging es in die Pause, und zufrieden war einzig Legion, die aus sehr wenig sehr viel machte.

    Zweites Blackout – Lage kritisch

    Im Mitteldrittel wiederholte sich die Geschichte beinahe 1:1. Bis zur Spielhälfte lief alles ordentlich – und dann knallte es dreimal in vier Minuten. 1:6. Die Anzahl Blackouts war inzwischen auf NHL-Modus.
    Assistant Coach Gürber reagierte, stellte auf zwei Blöcke um – kurz darauf verletzte sich Fischer und alles musste nochmals durchmischt werden. Burch rückte in die Defensive, Marquardt übernahm als Center.
    Und siehe da: Nach 30 Minuten stabilisierte sich das Spiel. Wohlen dominierte die Schlussphase des Drittels und drückte auf den Anschlusstreffer. Und tatsächlich – Marquardt erzielte seinen ersten Saisonscorer. Dass ausgerechnet dieser Treffer Hoffnung brachte, sagt einiges über die restliche Abschlusseffizienz unserer nominellen Topscorer aus. Ironie off. Pausenstand: 2:6.

    Trotz Dominanz auch das Schlussdrittel verloren

    Das letzte Drittel ist schnell erzählt: Druck ja, Tore nein. Entweder zielten die Virtus-Schützen zu ungenau oder der Legion-Goalie hatte den Abend der Woche.
    Nach einem Konter fiel das 2:7 und damit die Vorentscheidung. Marquardt betrieb mit seinem zweiten Treffer noch etwas Resultatkosmetik. Das 3:7 war aber nicht der Schlussstrich: Ein abgefälschter Befreiungsschlag aus der gegnerischen Hälfte fand per Zufall (und dank leerem Tor) den Weg ins Netz. Passend zum Abend – wenn’s läuft, dann läuft’s… halt für die anderen.

    Ausblick

    Die Vorrunde ist vorbei – und die Bilanz fühlt sich gemischt an. Die Liga ist klar stärker geworden, der solide Saisonstart konnte nicht in einen Lauf umgemünzt werden. Das Mittelfeld ist eng zusammengerückt und verspricht eine spannende Rückrunde.
    Nur Waldenburg zieht vorne weg – der Rest wird sich in den kommenden sieben Spielen rein gar nichts schenken.
    Alles ist noch möglich. Auch Siege. ????

    Telegramm
    4’ 0:1 Legion Wasserschloss II
    9’ 1:1 F. Schädeli (J. Bouilloux)
    12’ 1:2 Legion
    12’ 1:3 Legion
    26’ 1:4 Legion
    30’ 1:5 Legion
    30’ 1:6 Legion
    34’ 2:6 Marquardt (T. Schädeli)
    49’ 2:7 Legion
    53’ 3:7 Marquardt (Niederberger)
    60’ 3:8 Legion (EN)


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