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Herren I - 3. Liga GF (Gr. 7)

Herren I: Punkt um Punkt dem Saisonziel näher

Ende der Saison können die Mannschaften auf den Rängen auf den Plätzen 1-4 die Liga halten, der Rest wird nächstes Jahr in der 4. Liga spielen. In dieser Gruppe sind die ersten 5 Teams eng zusammen und da kann am Ende der Saison jeder einzelne Punkt entscheidend sein und somit darf der Virtus mit den drei erkämpften Punkten aus der siebten Meisterschaftsrunde zufrieden sein. Man holte gegen den direkten Konkurrenten Buccaneers Sellenbüren noch ein glückliches Unentschieden und schlug das schlechter klassierte Heimteam UHC Zugerland verdient und relativ deutlich.

Leistungsabfall während 50% der Spielzeit wurde nicht bestraft

Im ersten Spiel stand man dem Team aus Sellenbüren entgegen, gegen welches es in den vergangenen Begegnungen immer eng war und bereits im Hinspiel mit der Punkteteilung endete. In den Startminuten zeigte sich, dass dieses Spiel durch wenige Situation entschieden werden könnten. So hatten beide Teams bereits in der Startphase exzellente Chancen um das Skore zu eröffnen. So traf Meier Andreas beispielsweise in der 3. Minute den Pfosten oder Fankhauser sah seinen Schuss in der 6. Minute durch einen Reflex des Torhüters noch knapp abgewehrt. Jedoch Sellenbüren hatte ebenfalls bereits einige gefährliche Abschlüsse aus der Distanz zu verzeichnen. In der 8. Minute musste ein Torhüter hinter sich greifen, den Muntwyler sah nach einem Freischlag und dem Querpass von Müller ein offenes Tor vor sich und netzte zum 1-0 für Wohlen ein. Danach waren die wiederum die Piraten aus Sellenbüren mit einem gefährlichen Abschluss am Wohler Goalie Kuhn gescheitert. Dieser musste sich in der 13. Minute jedoch auch geschlagen geben, als die Buccs ebenfalls nach einem Freistoss einschieben konnten. Hier fehlte jedoch die Zuteilung, so dass ein Pass durch den Slot auf einen freien Spieler gelangte und damit eine 2-1 Überzahl entstand und genutzt wurde, alles wieder auf Start. Dieses Gegentor der Piraten schien die Virtus Spieler zu verunsichern, denn nun passte nicht mehr viel zusammen und der Gegner kam immer wieder zu hervorragenden Möglichkeiten. In der 18. Minute als wiederum ein Solo – nach einem Fehlpass auf Höhe der Mittellinie - auf unser Torhüter zugelassen wurde, war es geschehen und die Führung der Buccs wurde Tatsache. Dies änderte aber nichts daran, dass Sellenbüren am Drücker blieb und wnige Sekunden vor der Pausensirene sogar noch das 1-3 erzielte. Die Virtus Spieler verpassten es den Gegenspieler an der Schussabgabe zu hindern. Weil sich alle vor dem Tor tummelten, sah unser Torhüter nichts und hatte keine Abwehrchance.
Die Pause wurde genutzt um klar zu machen, dass mit dieser Leistung nicht zu holen ist aber noch alles möglich ist. Es schien nicht zu helfen, denn bereits in der 1. Minute der zweiten Halbzeit musste Kuhn einen Angriff der Buccs mit einer grossartigen Parade vereiteln. Es dauerte ein paar Minuten bis Wohlen ins Spiel fand und ebenfalls wieder bessere Chance herausspielte. Nach rund zehn Minuten und zum Glück ohne weiteres Tor zeigte man endlich mehr Gegenwehr. Nach einem Stockbruch von Muntwyler hatten wohl einige Spieler auf einen Pfiff gewartet. Battaglia holte den Ball jedoch, spielte auf Müller welcher diesen im Winkel unterbrachte und die Hoffnung auf Punkte nährte. Als nicht mehr ganz drei Minuten zu spielen waren, bekam der Virtus eine Strafe womit dieses Unterfangen jedoch erschwert wurde. Die Wohler-Spieler steckten aber nicht auf und setzten trotz Unterzahl den Gegner in dessen Hälfte mit zwei Spielern unter Druck und konnten so den Ball erobern. Die Piraten schienen darüber etwas genervt und holten sich nun ebenfalls eine Strafe womit es wieder personeller Gleichstand war. Wohlen machte weiter Druck, ein Abschluss von Battaglia flog am Tor vorbei, kam aber via Bande nach vorne. Hier reagierte Gisler und versenkte diesen durch einen Gegner am Torhüter vorbei zum umjubelten Ausgleich. Da die Schiedsrichter den Jubel und die vermeintlich logische Freude darüber als Unsportlichkeit taxierten, musste man die letzte Minute in Unterzahl (4 gegen 3) überstehen! Dies gelang und so hatte man einen etwas glücklichen Punkt ergattert, wurde aber für den Glauben und den Willen belohnt.

Entschlossen gestartet und Spiel früh in die richtige Bahn gelenkt

Im zweiten Spiel stand Zugerland auf der anderen Platzhälfte und ein Sieg wurde gefordert. Im Hinspiel konnte man nur knapp gewinnen, sollte also gewarnt sein und zudem ist bekannt, dass jedes Spiel zuerst ausgetragen werden muss. Die Spieler vom Virtus starteten sehr konzentriert, in der 3. Minute konnte Meier einen Ball abfangen und zur Führung einschieben. Rund 30 Sekunden später war es erneut Meier, welcher ein Zuspiel von Fankhauser zur 2-0 Führung verwertete. Der Spielbeginn passte und der Virtus erspielte sich weitere gute Möglichkeiten doch vergab die sich bietenden Möglichkeiten mehrfach trotz klarer Vorteile. Als Zugerland in der 15. Minute eine Strafe holte und der Virtus in Überzahl agieren konnte, fiel endlich ein weiterer Treffer. Dabei konnte Fankhauser auf Pass von Gürber den Torhüter passieren und so zur beruhigenden 3-0 Pausenführung beitragen. Der Trainer appellierte daran, dass man weiter wie zu Beginn arbeiten muss und nicht nachlassen darf.
So startete man grundsätzlich wiederum gut, es war jedoch trotzdem zu sehen, dass nicht der gleiche Zug im Spiel vorhanden war. So kam Zugerland auch zu ersten guten Chancen ohne aber zu reüssieren. In der 30. Minute fand ein Distanzschuss von Battaglia dafür den Weg ins Tor, als er von der Seite und kurz nach der Mittellinie abzog. Damit kam aber die Konzentration und vor allem defensive Konsequenz definitiv etwas abhanden. So kam Zugerland in der 35. und 38. Minute zu zwei Treffern womit das Skore neu 4-2 lautete. Bei beiden Treffern reagierten die gegnerischen Stürmer auf Bälle im Slot schneller als der Virtus und Trainer Kuhn gab seine Meinung den Spielern darüber deutlich weiter. Zugerland versuchte nun natürlich alles und schoss aus allen Lagen. Ein solcher konnte in Strafraumnähe durch Gisler abgefangen werden. Der alte Mann in den Reihen vom Virtus setzte zum Lauf über das ganze Feld an, nahm den Ball dabei immer wieder irgendwie mit und konnte am Ende sogar einnetzen! Wie auch immer… In der 40. Minute war es nochmals Gisler welcher dem Zuger Verteidiger den Ball abluchsen konnte und zum Schlussstand von 6-2 verwertete. Die 2‘-Strafe für Wohlen kurz vor Schluss brachte keine Änderung mehr.
Mit diesen 3 Punkten kann man in Wohlen sehr gut leben. Zwar konnte man nach vorne nichts gutmachen oder hat sogar an Terrain verloren, jedoch profitierte man von den Ausrutschern des 5-platzierten Mutschellen, welches nun 4 Punkte hinter Wohlen liegt. Der Virtus hat es nun grundsätzlich in den eigenen Händen jedoch ist noch nichts sicher. Die direkte Begegnung an der nächsten (HEIM-!)Runde gegen Mutschellen steht nämlich noch an, also ein sogenanntes 4-Punkte-Spiel um den wichtigen vierten Platz. Es würde uns freuen möglichst grosse Unterstützung begrüssen zu dürfen. Die Spiele finden am Sonntag 13. März in der Junkholz Turnhalle statt, um 15.25 Uhr geht es gegen Bremgarten und um 17.15 Uhr gegen Mutschellen.


Virtus Wohlen – Buccaneers Sellenbüren 3:3 (1:3)

Tore: 8. Muntwyler (Müller Roland) 1:0, 13. Buccs 1:1, 18. Buccs 1:2, 19. Buccs 1:3, 36. Müller Roland (Battaglia) 2:3, 39. Gisler (Battaglia) 3:3
Strafen: 1x2‘ Buccs, 2x2‘ Wohlen (Meier Andreas, Gürber), 1x10‘ (Battaglia)
Bemerkungen:

  • Flavio Goldener im Tor
  • 3. Minute Pfostenschuss Meier Andreas
  • 34. Minute Pfostenschuss Trümpi
Virtus Wohlen – UHC Zugerland 6:2 (3:0)

Tore:3. Meier Andreas (-) 1:0, 4. Meier Andreas (Fankhauser) 2:0, 14. Fankhauser (Gürber) 3:0, 30. Battaglia (Gisler) 4:0, 35. Zugerland 4:1, 38. Zugerland 4:2, 39. Gisler (-) 5:2, 40. Gisler (-) 6:2

Strafen: 1x2 Minutenstrafe für Wohlen (Gürber, eigentlich die falsche Person…)
Bemerkungen:

  • Markus Kuhn im Tor
Kader Virtus Wohlen

Torhüter:Flavio Goldener, Markus Kuhn
Verteidiger: Fabian Gürber, Mario Moser, Roland Müller, Kevin Battaglia
Angreifer: Kevin Fankhauser, Andreas Gisler, Dave Koch, Andreas Meier, Andreas Muntwyler, Dominik Trümpi, Izak van der Walt, Marco Zeller